Detailbeschrieb der Um- und Neubauten

Detailbeschrieb der Um- und Neubauten 2017-08-22T16:27:14+00:00

Kapelle um 1981

Die Kapelle St. Jakob wurde 1605 errichtet und 1608 zu Ehren des Gekreuzigten, der Maria und des hl. Jakob geweiht. 1981/82 erfolgte die letzte Gesamtrestaurierung wobei die Wandmalereien freigelegt wurden. Das mit Fresken geschmückte Gotteshaus enthält einen mit Reliefschnitzereien ausgestalteten Flügelaltar, auf dem das bekannte Hühnerwunder aus der Jakobspilgerlegende dargestellt ist. Die Kapelle ist an der Innerschweizer Pilgerstrasse nach Santiago de Compostela errichtet worden.

Die Kapelle ist als Kulturgut der Eidgenossenschaft und des Kantons Luzern eingestuft.

Kapelle – heute

Bahnhöfli vor der Restauration

Leider konnten wir keine alte Foto auffinden.
Allenfalls hat ein Eisenbahnfreund eine Foto und kann uns diese zur Verfügung stellen.

Das „Bahnhöfli“ wurde 1895 nach den Plänen von Architekt Emil Vogt (1869-1936) von Luzern erbaut. Der ehemalige Warteraum, rechter Eingang, und das Stationsbüro, linker Eingang, dienen heute als Technikraum der Seetalbahn.

Ein Vorgängerbau stand auf der gegenüberliegenden Seite der Bahnhöflistrasse. Es handelte sich um das ehemalige Stationsgebäude von Eschenbach, das 1883 nach Ermensee versetzt und nach dem Neubau wieder abgerissen wurde.

Bahnhöfli – heute

Wohnhaus Familie Jung / Erni

Das alte Wohnhaus der Familie Jung, mit markantem Standort dicht neben der Kapelle st. Jakob entsprach nicht mehr den Anforderungen modernen Wohnens. Die Bausubstanz des Hauses war schlecht. Der Aufwand für eine Renovation für die Eigentümer nicht tragbar. Fünf Architekten wurden zu einem Ideenwettbewerb eingeladen. Der Perimeter umfasste die ganze Liegenschaft; Haus, Scheune und ein Betriebsgebäude. Die Eigentümer berücksichtigen den Wunsch der Gemeinde, das neue Haus am alten Standort zu bauen.

Das Bild zeigt das moderne Wohnhaus mit Carport, das sich mit einem modernen Pool gut in das Dorfbild neben der Kapelle einfügt. Der für das Dorf typisch grosse Gemüsegarten blieb erhalten. Oben im Bild das Betriebsgebäude und die Scheune.

Das neue Wohnhaus